Key Account Director mit 9+ Jahren B2B Enterprise-Erfahrung — spezialisiert auf Net New Acquisition und komplexe Enterprise-Deals. Bereit, HubSpot im DACH-Markt als Trusted Advisor zu vertreten.
Corporate Sales DACH · Mari Ballinger“Enterprise Sales isn’t about features.
It’s about solving problems nobody else sees.”
Drei Qualitäten, die ich ab Tag 1 einbringe.
Oracle, Qlik, Linkfluence — ich habe komplexe Deals nicht verkauft, sondern mit Kunden zusammen gebaut. Consultative selling ist nicht mein Ansatz. Es ist mein Standard.
Ich qualifiziere nicht mit Bauchgefühl. Ich baue Targeting-Listen, tracke Conversion-Rates und optimiere jede Outreach-Sequenz auf Basis echter Daten — nicht auf Hoffnung.
Bei Oracle habe ich zusammen mit meiner Sales Engineer einen eigenen AI-gestützten Sales-Prozess entwickelt. Ich lieferte den Business Value, sie die technische Evaluation — daraus entstand ein Prompt, der in kürzester Zeit relevante Workloads pro Kunde identifizierte und automatisiert Leads screente. Ergebnis: massiv mehr Touchpoints mit Neukunden und neue Business-Themen bei Bestandskunden — gleichzeitig.
Belastbare Ergebnisse aus 9+ Jahren Enterprise Sales — Oracle, Qlik, Linkfluence.
Ausgezeichnet für 2.500% Cloud-Consumption-Wachstum bei einem großen Retail-Kunden — der höchste Wachstumswert in ganz Deutschland.
MEDDPICC für Qualifizierung und Forecasting. Challenger Sale für Value Creation.
Bewertet nach den HubSpot-Kompetenzen: Self-Motivation, Resiliency und Self-Awareness.
In meiner ersten Runde bei Oracle wurde mir Deichmann zugewiesen — Europas größter Schuhhändler, ein konservatives deutsches Familienunternehmen. Mitten in der Corona-Pandemie, als ein Retailer mit hauptsächlich stationärem Geschäft der denkbar schwierigste Kunde war. Kollegen fragten mich intern, was mein Manager gegen mich hätte, dass er mir ausgerechnet diesen Account gibt. Gleichzeitig befand sich Deichmann im Umbruch: Der bisherige CIO verließ das Unternehmen, ein neuer CIO — Severin Canisius, zuvor bei Tchibo — übernahm die IT-Führung. Mein Ansprechpartner wurde Ralf Woltering, Head of Business Intelligence — Leiter der Abteilung “BI-Services” mit 24 Mitarbeitern als zentrale BI & Analytics Unit innerhalb der Deichmann-Gruppe. Entscheidend: Ralf berichtete direkt an CIO Severin Canisius, der wiederum direkt an Herrn Deichmann selbst berichtete — eine extrem kurze Entscheidungskette bis ganz oben.
Einen komplexen Cloud-Migrations-Deal mit einem konservativen Enterprise-Kunden abschließen — als Neuer bei Oracle, während einer Pandemie, bei einem Retailer in der Krise, mit komplettem Führungswechsel auf Kundenseite. Kein leichter Pitch.
Ich ignorierte das Narrativ meiner Kollegen und behandelte den Account wie meine größte Chance. Entscheidend war mein Multi-Threading-Ansatz: Ich baute parallel zwei Beziehungen auf — Ralf Woltering (Head of BI) als operativen Champion und CIO Severin Canisius als strategischen Entscheider. Mit Ralf arbeitete ich auf der technischen Ebene — echtes Verständnis für Deichmanns Schmerzpunkte: überlastete nächtliche ETL-Batch-Prozesse, zu langsame Reports, Hardware-Zyklen am Ende und ein 28-Terabyte Data Warehouse, das on-premises an seine Grenzen stieß. Den CIO-Wechsel nutzte ich als Chance: Severin brachte eine Cloud-First-Mentalität von Tchibo mit — ich positionierte Oracle Exadata Cloud Service genau an seinem strategischen Wendepunkt, während Ralf den operativen Business Case intern vorantrieb. 12 Monate lang arbeitete ich den Deal durch, inklusive Proof of Concept, der beide Stakeholder überzeugte.
Deal gewonnen. Deichmann migrierte sein gesamtes Data Warehouse in die Oracle Cloud — Go-live im Juni 2021. Ergebnis: nächtliche Batch-Abläufe zweieinhalb Stunden schneller, Systeme früher am Tag verfügbar, weniger Helpdesk-Anfragen wegen Performance. Der Case wurde als Erfolgsgeschichte in der Fachpresse veröffentlicht. Der Account, den mir niemand zugetraut hatte, wurde einer der stärksten in meiner Region.
Was ich daraus mitgenommen habe: Wenn das gesamte Umfeld gegen dich spricht — Pandemie, skeptische Kollegen, Führungswechsel beim Kunden — dann ist genau das der Moment, in dem Ausdauer und echte Kundenorientierung den Unterschied machen. Und: Multi-Threading ist kein Nice-to-have. Dass ich parallel sowohl Ralf Woltering (BI) als operativen Champion als auch CIO Severin Canisius als strategischen Entscheider entwickelt habe, war der Schlüssel zum Erfolg.
Bei Oracle arbeitete ich monatelang an einem Lift-and-Shift-Deal mit einem großen deutschen Discounter — 500.000 $ ACV, in Kooperation mit Google für einen Oracle Database @ Google Cloud Deal. Der erste Deal dieser Art in Deutschland. Neueste Technologie, neueste Partnerschaft, maximaler strategischer Value. Etliche In-Person-Meetings in Dortmund, unendlich viel Planung, das volle Programm. Der Kunde beschrieb den Prozess als straightforward, der Einkauf hatte bestätigt. Weder ich noch die Kolleginnen und Kollegen von Google haben den internen Entscheidungsprozess des Kunden hinterfragt.
Dann kam die Absage — und zwar keine Verschiebung. Die CIO hat den Deal nicht vertagt, sondern komplett abgelehnt. Monate intensiver Arbeit, gecancelt. Nicht ins neue Fiscal Year geslipped, sondern raus. Kurz darauf: Territory-Wechsel. Der Account war nicht mehr meiner. Neues FY, neues Territory, neues Glück — aber der Schlag saß.
Post-Mortem mit mir selbst: Wir hatten dem “straightforward”-Narrativ des Kunden vertraut, ohne den tatsächlichen Entscheidungsweg bis zur CIO-Ebene abzusichern. Einkauf ist nicht gleich Entscheidung. Lesson learned. Aber statt mich zurückzulehnen — der Account war offiziell nicht mehr meiner, das neue Fiscal Year hatte gerade begonnen, die neu zuständige Person war noch nicht eingearbeitet — habe ich in den ersten Tagen des neuen FY einen kleineren Paid-Demo-Deal mit demselben Kunden geclosed: 50.000 $ ACV. Kein persönlicher Quota-Benefit für mich. Null.
Nicht die Zahl, die ich geforecastet hatte — aber ein Ergebnis. Ich konnte dem Team einen Abschluss liefern und meinem Nachfolger eine deutlich bessere Startposition beim Kunden ermöglichen. Was ich daraus mitgenommen habe: Erstens, nie den internen Entscheidungsprozess eines Kunden unvalidiert lassen — egal wie “klar” er beschrieben wird. Zweitens: Resilienz heißt nicht, den Verlust wegzustecken. Es heißt, trotzdem zu delivern — auch wenn es nicht mehr für dich zählt.
Bei Linkfluence stieg ich als Sales Development Representative in ein Scale-Up ein. Der Karrierepfad war glasklar definiert: Zahlen erreichen, zum Sales Exec aufsteigen, dort parallel Leads für das Sales-Manager-Team generieren und eigene kleine Deals closen, und wenn man beide Bälle jongliert, zum Sales Manager mit eigenem SDR-Team werden. Ich lief gut — und genau das wurde zum Problem. Neben meinem Day-to-Day übernahm ich die Leitung der HubSpot-Implementierung in Deutschland (Migration von SugarCRM), sprach die Linkfluence Academy Videos ein und sagte zu jeder Zusatzaufgabe Ja. Ich hatte permanent mehr auf dem Tisch, als ich eigentlich abdecken konnte — nicht weil ich trödelte, sondern weil ich nicht Nein sagen konnte.
Mein französischer Manager führte ein offenes Gespräch mit mir. Die Botschaft war direkt: “Du musst lernen, dich zu fokussieren und nicht zu allem Ja zu sagen. Du verlierst dein Kerngeschäft aus dem Blick.” Kein angenehmes Feedback — aber ehrlich.
Ich habe das Feedback nicht wegdiskutiert, sondern umgesetzt. Ich priorisierte radikal: Kerngeschäft zuerst, Zusatzprojekte nur noch, wenn sie direkt auf Revenue einzahlen. Ich lernte, bewusst Nein zu sagen — nicht um weniger beizutragen, sondern um dort, wo es zählt, besser zu sein. Den Fokus legte ich auf die Deals, die strategisch relevant waren.
Ergebnis: Ich konnte große Enterprise-Deals abschließen — unter anderem mit einem führenden deutschen Gesundheitskonzern für deren meistverkauftes Ernährungsprodukt im Bereich Social Media Intelligence. Meine Performance führte dazu, dass mir die Position Head of Sales Germany angeboten wurde. Ich lehnte ab — weil zu diesem Zeitpunkt bereits das Angebot von Oracle auf dem Tisch lag. Aber der Punkt war klar: Das ehrliche Feedback meines Managers war der Wendepunkt, der aus einem überengagierten Allrounder einen fokussierten Closer gemacht hat.
BeaconGuard · Connect Call · 5–10 Minuten
Fiktives mittelständisches Tech-Unternehmen im Bereich IoT-Security. Wachstumsphase, ca. 80–150 Mitarbeitende, Sales-Team im Aufbau.
Verantwortlich für das wachsende Sales-Team. Braucht Struktur, Prozesse und ein CRM, das mit dem Team skaliert — nicht gegen es arbeitet.
Jemand aus dem BeaconGuard-Netzwerk hat die HubSpot-Vergleichsseite besucht. Das deutet auf aktive Evaluierung hin — nicht nur Neugier.
Typisches Muster: Sales, Marketing und Customer Success arbeiten in getrennten Tools. Reporting ist manuell, Daten inkonsistent, Onboarding neuer Reps dauert zu lange.
Need — Welches Problem lösen sie? Timeline — Wie dringend? Authority — Wer entscheidet? Budget — Gibt es einen Rahmen? Alle vier Felder werden im Discovery systematisch abgefragt.
BANT validieren, Andies Situation verstehen, und — wenn alle Signale stimmen — ein 30-Minuten-Meeting mit dem Economic Buyer (COO) vereinbaren. Kein Pitch, kein Feature-Dump.
“Hallo Andie, hier ist Anouar Assila von HubSpot. Ich rufe an, weil mir aufgefallen ist, dass sich jemand aus Ihrem Haus kürzlich unsere Vergleichsseite angeschaut hat — und bevor ich Ihnen einfach eine Mail schicke, wollte ich lieber kurz persönlich verstehen, was dahintersteckt.”
“Ja, wir schauen uns gerade ein paar Sachen an…”
“Verstehe. Erzählen Sie mal — was hat den Anstoß gegeben, dass Sie sich jetzt mit dem Thema beschäftigen?”
“Wir wachsen gerade stark, das Team ist von 5 auf 12 Leute gewachsen, und unser Setup hält nicht mehr mit. Jeder trackt Deals anders, Reporting mache ich manuell in Sheets…”
“Also das klassische Bild: Das Team wächst, aber die Prozesse sind noch auf dem Stand von fünf Leuten. Das heißt, Sie verlieren gerade Transparenz darüber, was in der Pipeline passiert, richtig?”
“Genau. Ich weiß teilweise erst am Monatsende, wo wir stehen.”
“Das klingt nicht nach etwas, das noch sechs Monate warten kann. Wie sieht Ihr Zeitplan aus — wann müsste eine Lösung stehen, damit Sie im nächsten Quartal sauber arbeiten können?”
“Idealerweise bis Ende Q3. Wir stellen weitere Leute ein, die müssen direkt in einem vernünftigen System onboarden.”
“Ende Q3, ambitioniert aber machbar. Wenn Sie da hinwollen — wie läuft bei Ihnen so eine Entscheidung ab? Wer sitzt neben Ihnen noch mit am Tisch?”
“Ich evaluiere und mache die Vorauswahl, aber das finale Go gibt unsere COO. Die will vor allem wissen, was es bringt und was es kostet.”
“Guter Prozess. Dann weiß ich, wie ich das nächste Gespräch aufbaue — operative Sicht für Sie, strategische Perspektive mit ROI für Ihre COO.”
“Sie sagten, Ihre COO will wissen, was es kostet. Wie gehen Sie bei solchen Investitionen normalerweise vor — steht da schon ein Rahmen, oder ergibt sich das aus der Evaluierung?”
“Einen festen Rahmen gibt es nicht, aber wir wissen ungefähr, was wir ausgeben können. Muss halt im Verhältnis stehen.”
“Andie, was Sie beschreiben — schnelles Teamwachstum, fehlende Pipeline-Transparenz, manuelles Reporting — das ist genau der Punkt, an dem Unternehmen wie BeaconGuard den größten Hebel haben. Ich schlage Folgendes vor: Lassen Sie uns ein 30-Minuten-Meeting aufsetzen — Sie, Ihre COO und idealerweise auch jemand aus Ihrem IT-Team, der den technischen Kontext einordnen kann. So haben alle relevanten Perspektiven am Tisch — Sie die operative, Ihre COO die strategische mit ROI, und die IT die Integrationsseite. Damit sparen wir uns zwei Zwischenrunden. Wann passt es diese Woche — Donnerstag oder Freitag?”
Ich bin seit über 9 Jahren in Enterprise B2B Sales tätig — nicht weil es ein Job ist, sondern weil ich genuinen Spaß daran habe, komplexe Deals zu entwickeln und Kunden dabei zu helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.
Was mich zu HubSpot zieht: Ein Produkt, das Kunden tatsächlich lieben. Eine Kultur, die offen und transparent kommuniziert. Und ein Team, das Wachstum nicht nur verspricht — sondern lebt.
Die fünf HubSpot-Werte — nicht als Theorie, sondern als tägliche Praxis.
Lassen Sie uns gemeinsam besprechen, wie ich HubSpot im DACH-Markt voranbringen kann.
Anouar Assila · assila.group